Synopsis

„Wittgensteins Neffe“ ist ein zutiefst persönlicher und eindringlicher autobiografischer Roman von Thomas Bernhard, der die außergewöhnliche Freundschaft zwischen dem Autor und Paul Wittgenstein, dem Neffen des berühmten Philosophen Ludwig Wittgenstein, beleuchtet. Beide Männer begegnen sich in einem Wiener Sanatorium, dem Baumgartner Höhe, wo sie gleichermaßen an schweren Krankheiten und der Last ihrer intellektuellen und familiären Hintergründe leiden. Bernhard schildert schonungslos seine eigene Auseinandersetzung mit Lungentuberkulose und Depression sowie Pauls geistigen Verfall und seine spätere Einweisung in die Psychiatrie. Der Roman ist eine melancholische Meditation über Krankheit, Sterblichkeit, Isolation und den oft grausamen Tanz zwischen Genie und Wahnsinn. In Bernhards charakteristischer, repetitiver und monologartiger Prosa werden die Abgründe menschlicher Existenz ausgelotet. Es ist weniger eine lineare Erzählung als ein Strom von Reflexionen, Erinnerungen und bissigen Beobachtungen über Wien, Österreichs Gesellschaft und die Vergeblichkeit des Strebens nach Perfektion. „Wittgensteins Neffe“ ist ein beklemmendes und zugleich ergreifendes Porträt einer intensiven, komplizierten Beziehung, die im Angesicht des unausweichlichen Verfalls blühte und Bernhards meisterhaftes Talent für psychologische Tiefe und sprachliche Präzision demonstriert.

Critical Reception

"„Wittgensteins Neffe“ gilt als eines der persönlichsten und eindringlichsten Werke Thomas Bernhards und hat seinen Ruf als meisterhafter Chronist menschlicher Existenz und österreichischer Seele gefestigt."

Metadata

ISBN:N/A
Pages:184
Age Rating:16+

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