Synopsis

„Holzfällen. Eine Erregung.“ von Thomas Bernhard ist ein beißender und schonungsloser Roman, der sich als ununterbrochener innerer Monolog des namenlosen Ich-Erzählers entfaltet. Dieser findet sich nach Jahren der Abwesenheit widerwillig bei einem „künstlerischen Abendessen“ im Wiener Palais des Ehepaares Auersberger – den Weichselbaum-Peymanns – wieder. Während er in einem Ohrensessel auf die Ankunft des gefeierten Burgschauspielers wartet, seziert er die anwesenden Künstler und Intellektuellen mit gnadenloser Kritik. Er entblößt ihre Heuchelei, ihre Mittelmäßigkeit und die Verlogenheit des gesamten Kulturbetriebs. Gleichzeitig reflektiert er über seine eigene Vergangenheit, die Freundschaft zu Johanna, einer jungen Dichterin, die sich tragisch das Leben nahm, und seine komplexe Beziehung zum Gastgeberpaar. Das Werk ist eine brillante Mischung aus Satire, Gesellschaftskritik und Selbstanklage, durchdrungen von Bernhards typischer musikalischer Prosa, Wiederholungen und extremen Formulierungen, die eine Sogwirkung entfalten und das Publikum zur kritischen Auseinandersetzung zwingen.

Critical Reception

"„Holzfällen“ gilt als eines der provokantesten und literarisch bedeutendsten Werke Thomas Bernhards, das sowohl für seine radikale Gesellschaftskritik als auch für seine einzigartige sprachliche Virtuosität gefeiert und kontrovers diskutiert wurde."

Metadata

ISBN:N/A
Pages:332
Age Rating:16+

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