In einer fernen Galaxis, Teil eines gigantischen Kaiserreiches, existiert eine einzigartige Zivilisation, deren Männer ihr gesamtes Leben der Erschaffung kunstvoller Haarteppiche widmen. Diese Teppiche, gewebt aus dem eigenen Haar, sind das höchste Gut und eine Opfergabe an den fernen, gottgleichen Kaiser. Ihre Existenz ist vollständig diesem Ritual untergeordnet, dessen Ursprung und tieferer Sinn im Laufe der Jahrtausende in Vergessenheit geraten sind. Eine Expedition macht es sich zur Aufgabe, diesen obskuren Kult zu entschlüsseln und die Gründe hinter dieser scheinbar sinnlosen Hingabe zu ergründen. "Die Haarteppichknüpfer" ist eine tiefgründige Parabel über Glaube, Tradition, den Wert der Arbeit und die subversive Kraft des Hinterfragens. Andreas Eschbachs Debütroman verbindet auf einzigartige Weise Elemente der Science-Fiction mit philosophischen Fragen nach Sinn und Dasein und erschafft dabei eine Welt von hypnotischer Faszination.
Critical Reception
"Andreas Eschbachs Debütroman etablierte ihn als eine prägende Stimme der deutschen Phantastik und wird für seine außergewöhnliche Originalität und philosophische Tiefe gefeiert."