Auf dem abgelegenen Planeten Jombuur ist es eine tief verwurzelte Tradition, jedem Neugeborenen einen eigenen Stern zu schenken. Diese himmlische Gabe ist mehr als nur ein Geschenk; sie ist eine Bestimmung. Im jungen Erwachsenenalter tritt jeder Jomburaaner eine Pilgerreise an, um seinen Stern zu besuchen und dort wie von einem Orakel eine tiefgreifende Offenbarung über den eigenen Lebensweg zu erhalten. Für den sorglosen Kelwitt bricht dieser bedeutungsvolle Moment an, doch sein Stern stellt sich als nichts Geringeres als die geheimnisvolle Erde heraus. Was für ihn eine spirituelle Suche nach Identität und Bestimmung sein sollte, transformiert sich schnell zu einem ungewöhnlichen Erstkontakt mit der menschlichen Zivilisation. Kaum auf der Erde angekommen, findet sich Kelwitt inmitten eines Chaos aus misstrauischen Geheimdiensten und neugierigen Wissenschaftlern wieder, die von seiner Anwesenheit gleichermaßen fasziniert und verängstigt sind. Er muss lernen, sich in einer ihm völlig fremden Welt zurechtzufinden, menschliche Verhaltensweisen zu entschlüsseln und gleichzeitig seine ureigene jomburaanische Quest zu erfüllen. Andreas Eschbach verbindet in "Kelwitts Stern" auf meisterhafte Weise eine spannende Abenteuergeschichte mit tiefgründigen philosophischen Fragen über Schicksal, den Sinn des Lebens und die Komplexität des Zusammentreffens unterschiedlicher Kulturen.
Critical Reception
"Andreas Eschbachs "Kelwitts Stern" gilt als ein Meisterwerk der deutschen Science-Fiction, das durch seine originelle Prämisse und die tiefgründige Auseinandersetzung mit Fragen der Identität und des Erstkontakts begeistert."