Synopsis

„Der schwarze Obelisk“ entführt den Leser in das Deutschland der frühen 1920er Jahre, eine Zeit der Hyperinflation und sozialen Umbrüche, die Remarque selbst miterlebte. Im Mittelpunkt steht Ludwig Bodmer, ein junger Mann, der sich mit Gelegenheitsarbeiten – als Aushilfslehrer, Friedhofsverkäufer von Grabsteinen (daher der Titel) und Organist in einer Anstalt für Geisteskranke – durchschlägt. Er ist ein feinfühliger Beobachter der Absurditäten des Lebens in dieser von Wertverlust und moralischer Erosion geprägten Ära. Während die Mark täglich an Wert verliert und die Gesellschaft in Hysterie verfällt, sucht Ludwig nach Sinn und Liebe. Seine Beziehungen zu verschiedenen Frauen, darunter die schizophrene Genevieve Terhoven, die er für eine Inkarnation seiner idealisierten Liebe hält, und die bodenständige Gerda, spiegeln die Zerrissenheit seiner Zeit wider. Remarque verwebt gekonnt tiefgründige Reflexionen über Leben, Tod, Krieg und die menschliche Seele mit bitterbösem Humor und einer schonungslosen Darstellung einer dem Untergang geweihten Epoche.

Critical Reception

"Das Buch gilt als eine der prägnantesten literarischen Darstellungen der deutschen Hyperinflation und des Lebens in der Weimarer Republik, geprägt von Remarques unverwechselbarem Stil, der Tragik und Humor meisterhaft verbindet."

Metadata

ISBN:9783462027259
Pages:414
Age Rating:16+

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