Synopsis

Der Roman "Zeit zu leben und Zeit zu sterben" von Erich Maria Remarque entführt den Leser in das zerbombte Deutschland des Zweiten Weltkriegs. Gottfried Graeber, ein junger deutscher Soldat, erhält nach Jahren des brutalen Einsatzes an der Ostfront einen kurzen Heimaturlaub. Statt der ersehnten Geborgenheit findet er seine Heimatstadt in Trümmern und seine Eltern vermisst. Inmitten dieser Zerstörung trifft er Elisabeth Kruse, eine ehemalige Schulkameradin, deren Vater von der Gestapo verhaftet wurde. Zwischen ihnen entbrennt eine tiefe, verzweifelte Liebe, die zum einzigen Ankerpunkt in einer Welt des Chaos wird. Graeber erlebt in diesen wenigen Wochen ein Glück, das er auf den Schlachtfeldern längst vergessen hatte, doch die Schatten des Krieges und die Gräueltaten, die er mit ansieht – sei es die willkürliche Gewalt oder die systematische Verfolgung – lassen ihn nicht los. Er ringt mit seinem Gewissen und den Befehlen, die er befolgen muss, und erkennt die Sinnlosigkeit des Krieges. Als er an die Front zurückkehren muss, ist er ein veränderter Mann, der versucht, in letzter Konsequenz seine Menschlichkeit zu bewahren. Das Buch ist eine ergreifende Studie über Liebe, Verlust, Moral und das Überleben in unmenschlichen Zeiten.

Critical Reception

"Der Roman gilt als ein eindringliches Zeugnis der Anti-Kriegs-Literatur und gehört zu Remarques wichtigsten Werken, das die menschliche Seite des Krieges und die Suche nach Sinn und Liebe inmitten der Zerstörung beleuchtet."

Adaptations

Der Roman wurde 1958 unter dem Titel "A Time to Love and a Time to Die" (deutscher Titel: "Zeit zu leben und Zeit zu sterben") von Douglas Sirk verfilmt, wobei Remarque selbst eine Nebenrolle spielte.

Metadata

ISBN:N/A
Pages:168
Age Rating:16+

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