Wolf Haas, geboren 1960 in Maria Saal, Kärnten, ist ein renommierter österreichischer Schriftsteller, der vor allem für seine "Brenner"-Krimireihe bekannt ist. Er studierte Germanistik, Linguistik und Psychologie an der Universität Salzburg und arbeitete zunächst als Universitätsassistent, Werbetexter und Lektor. Sein literarischer Durchbruch gelang ihm mit den Kriminalromanen um den ehemaligen Polizisten Simon Brenner, die sich durch einen einzigartigen, stark umgangssprachlichen Erzählstil auszeichnen. Haas hat nicht nur die österreichische Kriminalliteratur maßgeblich geprägt, sondern auch zahlreiche andere literarische Werke und Drehbücher verfasst. Seine Bücher wurden mehrfach verfilmt und vielfach ausgezeichnet, was ihn zu einem der bekanntesten zeitgenössischen Autoren Österreichs macht. Er lebt und arbeitet in Wien.
«Und dann ist es halt so gekommen. Wie es halt immer so kommt.»
«Man hat's nicht leicht, aber man hat's.»
«Im Großen und Ganzen war das Leben so, wie ich es mir vorgestellt habe. Also nicht wirklich gut, aber auch nicht wirklich schlecht.»
Der Schreibstil von Wolf Haas ist unverkennbar: Er zeichnet sich durch einen stark mündlichen, umgangssprachlichen Ton aus, der oft die vierte Wand durchbricht und den Leser direkt anspricht. Humor, Ironie und ein Spiel mit der Sprache sind zentrale Elemente. Seine Sätze sind oft kurz, prägnant und von Wiederholungen geprägt, was seinen Büchern einen rhythmischen, fast musikalischen Klang verleiht. Er experimentiert mit Erzählperspektiven und bricht bewusst mit konventionellen Erzählstrukturen, um seine Geschichten lebendig und unverwechselbar zu gestalten.