Beck, ein desillusionierter Musiklehrer, der seine eigenen musikalischen Träume längst begraben hat, entdeckt in seinem Schüler Rauli ein außergewöhnliches Gitarrentalent. Er wittert die Chance auf einen späten Triumph – nicht für sich selbst, sondern durch Raulis potenziellen Durchbruch. Als Manager und Mentor begleitet er den jungen Musiker auf einer Reise, die sie quer durch Europa führt. Doch die anfängliche Begeisterung weicht bald der harten Realität: Raulis fragiles Gemüt und Becks eigene unerfüllte Ambitionen kollidieren immer wieder. Während sie versuchen, Raulis Karriere anzukurbeln, muss sich Beck auch seinen eigenen gescheiterten Lebensträumen und persönlichen Beziehungen stellen, insbesondere seiner komplizierten Vergangenheit mit seiner Ex-Freundin. Die Reise wird zu einer Odyssee der Selbstfindung, in der nicht nur Rauli, sondern vor allem Beck lernen muss, was Erfolg wirklich bedeutet und dass das Glück oft nicht dort zu finden ist, wo man es erwartet. Eine Geschichte über Freundschaft, Verrat, verpasste Gelegenheiten und die unbequeme Wahrheit über das Erwachsenwerden, die die Leser tief in die Gefühlswelt ihrer Protagonisten eintauchen lässt.
Critical Reception
"„Becks letzter Sommer“ etablierte Benedict Wells als eine der prägnantesten Stimmen der zeitgenössischen deutschen Literatur, bekannt für seine einfühlsamen Coming-of-Age-Geschichten und melancholischen Untertöne."
Adaptations
2015 als Kinofilm unter der Regie von Frieder Wittich verfilmt, mit Christian Ulmen in der Hauptrolle.