Benedict Wells, geboren 1984 in München, ist ein deutscher Schriftsteller, der für seine emotional tiefgründigen und stilistisch präzisen Romane bekannt ist. Bereits mit 19 Jahren zog er nach Berlin, um seinen Traum vom Schreiben zu verfolgen, und finanzierte sich mit Gelegenheitsjobs. Sein Debütroman "Becks letzter Sommer" erschien 2008 und wurde später erfolgreich verfilmt. Wells' Werke zeichnen sich durch eine intensive Auseinandersetzung mit den inneren Welten seiner Figuren, Fragen der Identität, Familie und der Suche nach dem Glück aus. Sein internationaler Durchbruch gelang ihm mit "Vom Ende der Einsamkeit" (2016), einem Bestseller, der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde und in viele Sprachen übersetzt wurde. Wells verbringt oft längere Zeit im Ausland, um Inspiration zu finden und an seinen Romanen zu arbeiten.
«Manchmal ist das Schwerste im Leben, einen Weg zu finden, mit den Dingen zu leben, die man nicht ändern kann.»
«Wir sind alle Geschichten, die wir uns selbst erzählen. Und manchmal braucht es Mut, eine neue zu beginnen.»
«Die Vergangenheit ist wie ein Anker. Man kann ihn einholen, aber man muss lernen, nicht an ihm festzuhängen.»
Wells' Schreibstil ist klar, atmosphärisch und von einer bemerkenswerten Einfühlsamkeit geprägt. Er verbindet eine lyrische Sprache mit einer direkten Erzählweise, die es ihm ermöglicht, komplexe Emotionen und psychologische Nuancen präzise darzustellen. Seine Prosa ist oft melancholisch, aber stets hoffnungsvoll und tief menschlich. Er hat ein Talent dafür, die kleinen, unscheinbaren Momente des Lebens zu beleuchten und daraus große Geschichten zu formen.