„Crazy“ von Benjamin Lebert ist ein packender, autobiografischer Coming-of-Age-Roman, der mit nur sechzehn Jahren vom Autor verfasst wurde und an die zeitlose Authentizität von „Der Fänger im Roggen“ erinnert. Im Zentrum steht der sechzehnjährige Benni, der nicht nur teilweise gelähmt ist, sondern auch eine beeindruckende Karriere als Schulversager vorzuweisen hat – sein fünftes Internat soll nun seine letzte Chance sein. Benni, ein liebenswert-exzentrischer Außenseiter, findet sich wider Erwarten in einer Gruppe gleichgesinnter, „schräger“ Jungs wieder. Gemeinsam stürzen sie sich kopfüber in die Herausforderungen und Versuchungen des Erwachsenwerdens. Ihre Tage sind gefüllt mit der Entdeckung von Liebe, Freundschaft, Alkohol, Drogen, philosophischen Debatten, literarischen Exzessen und der ungestümen Suche nach Sex und Identität. Benni gewährt uns einen intimen Einblick in dieses „verrückte Leben“, das für ihn die einzige Antwort auf eine ebenso „verrückte Welt“ darstellt. Ein schonungsloses, humorvolles und tiefgründiges Porträt der Jugend, das die universellen Fragen nach Zugehörigkeit, Akzeptanz und dem Sinn des Lebens in den Mittelpunkt stellt.
Critical Reception
"Mit seiner ehrlichen und direkten Erzählweise etablierte sich „Crazy“ als Kultbuch einer Generation und fand breite Anerkennung für seine authentische Darstellung jugendlicher Suche und Rebellion."
Adaptations
Der Roman wurde im Jahr 2000 erfolgreich unter der Regie von Hans-Christian Schmid verfilmt.