In Zeiten des abnehmenden Lichts

Synopsis

Eugen Ruges preisgekrönter Roman "In Zeiten des abnehmenden Lichts" entfaltet ein facettenreiches Familienepos, das sich über fünf Jahrzehnte und vier Generationen erstreckt, beginnend in den frühen 1950er Jahren bis in die Zeit kurz nach dem Fall der Berliner Mauer. Im Zentrum steht die kommunistische Familie Umnitzer aus der DDR, deren Schicksale untrennbar mit den politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen des 20. Jahrhunderts verbunden sind. Der Roman zeichnet ein tragikomisches Porträt einer Familie, die von Überzeugungen, Enttäuschungen, Idealen und Brüchen geprägt ist. Aus verschiedenen Perspektiven – darunter die des hochbetagten Wilhelm, seiner Frau Charlotte, ihres Sohnes Kurt und dessen Sohn Alexander – werden die inneren Konflikte und äußeren Zwänge des Lebens im Sozialismus und die Schwierigkeiten des Umbruchs beleuchtet. Es ist eine tiefgründige Reflexion über Erinnerung, Wahrheit und die Komplexität menschlicher Beziehungen vor dem Hintergrund einer auseinanderfallenden Welt.

Critical Reception

"Als Gewinner des Deutschen Buchpreises 2011 gilt "In Zeiten des abnehmenden Lichts" als einer der bedeutendsten Deutschlandromane der letzten Jahrzehnte, der sowohl literarisch als auch inhaltlich tief beeindruckt."

Adaptations

Der Roman wurde 2017 unter der Regie von Matti Geschonneck verfilmt.

Metadata

ISBN:N/A
Pages:440
Age Rating:16+

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