Inmitten des geschäftigen Treibens der Großstadt sehnen sich Claire und Wolfgang nach einer Auszeit, einem Rückzugsort, an dem ihre junge Liebe ungestört blühen kann. Sie tarnen sich als Ehepaar und entfliehen dem Alltag für ein Wochenende ins malerische Rheinsberg, Brandenburg. Was folgt, sind drei Tage des reinen Glücks, gespickt mit unbeschwerten Momenten, humorvollen Begebenheiten und tief empfundenen Gefühlen. Tucholsky zeichnet mit virtuoser Leichtigkeit und scharfem Witz ein intimes Porträt des Verliebtseins – von den euphorischen Höhen und übermütigen Spielereien bis hin zu den stillen, nachdenklichen und zutiefst berührenden Augenblicken. Es ist eine Ode an die erste, unschuldige und doch so intensive Liebe, die die Welt in neuen Farben erscheinen lässt und den Leser mit ihrem Charme und ihrer Zeitlosigkeit fesselt. "Rheinsberg" ist nicht nur ein Bilderbuch für Verliebte, sondern auch ein feinfühliges Dokument einer Epoche.
Critical Reception
"Als zeitloser Klassiker der deutschen Literatur gilt 'Rheinsberg' als eine der charmantesten und treffendsten Beschreibungen des Zustands des Verliebtseins in der Weimarer Republik und prägte maßgeblich Tucholskys Ruf als Meister der kleinen Form."
Adaptations
Der Roman wurde 1967 unter der Regie von Kurt Hoffmann mit Christiane Krüger und Hannes Messemer in den Hauptrollen verfilmt.