Jack Ketchums "Amokjagd" taucht tief in die menschlichen Abgründe ein und erzählt die Geschichte von Howard Gardner, dessen jahrelange Misshandlung seiner Frau in einem brutalen und wohlüberlegten Mord gipfelt – ausgeführt von ihr und ihrem Geliebten. Was als verzweifelter Akt der Befreiung beginnt, nimmt jedoch eine entsetzliche Wendung. Ein unheimlicher Zeuge, fasziniert von der rohen Gewalt der Tat und getrieben von eigenen düsteren Fantasien, identifiziert das Mörderpaar als Seelenverwandte. Anstatt sie der Gerechtigkeit zuzuführen, beginnt er, ihre Leben zu infiltrieren und sie auf eine erbarmungslose Odyssee des Terrors zu zwingen. Die anfängliche Amokjagd auf Howard weitet sich aus zu einem psychologischen Katz-und-Maus-Spiel, das die Protagonisten an die Grenzen ihrer Moral und ihres Überlebens treibt. Ketchum seziert hier schonungslos die Natur von Rache, Schuld und der erschreckenden Anziehungskraft des Bösen.
Critical Reception
"Jack Ketchums "Amokjagd" gilt als ein kompromissloses Meisterwerk des Extreme Horror, das die Leser mit seiner ungeschönten Darstellung menschlicher Abgründe herausfordert und schockiert."