Die abgelegene Kleinstadt Haven im US-Bundesstaat Maine wird jäh aus ihrer Lethargie gerissen, als die Schriftstellerin Bobbi Anderson im Wald ein merkwürdiges, metallisches Objekt entdeckt, das halb im Boden vergraben ist. Fasziniert beginnt sie, das Objekt freizulegen, unwissend, dass es eine außerirdische Technologie birgt, die eine subtile, doch unaufhaltsame Veränderung in ihr und den anderen Bewohnern von Haven auslöst. Die "Tommyknockers", wie die Quelle des Bösen bald genannt wird, verleiht den Einwohnern übernatürliche intellektuelle und telepathische Fähigkeiten, während sie gleichzeitig ihre Menschlichkeit, ihre Moral und ihren Verstand langsam zerfrisst. Ihre Körper mutieren, und ihre einst so harmlosen Eigenheiten verwandeln sich in gefährliche Obsessionen. Nur Jim Gardener, ein alkoholkranker Dichter und Bobbis Freund, der eine gewisse Immunität gegenüber dem außerirdischen Einfluss zu besitzen scheint, bemerkt das Grauen, das sich in Haven ausbreitet. Er muss einen Weg finden, sich der kollektiven Besessenheit entgegenzustellen, bevor die gesamte Stadt und möglicherweise die Welt dem Wahnsinn anheimfällt, der aus den Tiefen des Waldes aufsteigt. Das Buch ist eine düstere Parabel auf Sucht, Fanatismus und die dunkle Seite des menschlichen Fortschritts, verpackt in Kings unvergleichlichen Stil des schleichenden Horrors.
Critical Reception
"Obwohl es in Kings Gesamtwerk oft kontrovers diskutiert wird, gilt 'Das Monstrum' als ein beispielhaftes Werk des schleichenden Horrors und der Gesellschaftskritik, das tief in die Abgründe menschlicher Natur blickt."
Adaptations
Eine zweiteilige TV-Miniserie wurde 1993 unter dem Titel 'Tommyknockers – Das Monstrum' ausgestrahlt.