Ein junger Mann flieht nach Rom, um seine Gegenwart abzustreifen und in der ewigen Stadt seinen eigenen Weg zu finden. Er taucht ein in das pulsierende Leben Roms, wo die antike Geschichte – vom Mord an Caesar bis zu Goethes Geist – genauso lebendig ist wie der moderne Trubel aus Sonnenbrillenverkäufern und ausgelassenen Partys. Die Stadt wird ihm zur Geliebten, ein Ort der Gegensätze: die Verlorenheit junger Italienerinnen trifft auf schwindende intellektuelle Bedeutung, prunkvolle Paläste auf Müllberge. Der Erzähler erlebt Liebe und Trauer, begegnet außergewöhnlichen Menschen und findet seine Bestimmung darin, alles wahrzunehmen, nichts auszulassen. Währenddessen plagt ihn ein unerklärliches Stechen in der Brust. Simon Strauß erzählt melancholisch und leichtfüßig von der untrennbaren Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart und stellt die Frage, wie wir unsere Zukunft gestalten. Das Buch ist eine tiefgründige Reflexion über Identität, Kunst und das ewige Rom.
Critical Reception
"Das Buch wird als Stimme einer Generation und als Werk eines der größten feuilletonistischen Talente seiner Zeit gefeiert, das mit bildstarker Sprache die Realität einer privilegierten, aber zweifelnden Jugend einfängt."