Back to Galaxy

Simon Strauß

de
Frankfurt am Main, Deutschland
Born 1988

Biography

Simon Strauß, geboren 1988 in Frankfurt am Main, ist ein deutscher Schriftsteller und Journalist. Er studierte Altphilologie und Geschichte in Heidelberg, Poitiers und Cambridge. Seine journalistische Laufbahn begann er bei der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ), wo er seit 2017 als Redakteur im Feuilleton tätig ist und für das Literaturressort schreibt. Bekannt wurde er vor allem durch seine Romane, die oft existenzielle Fragen und die Suche nach Orientierung in der modernen Welt thematisieren. Sein Debütroman "Sieben Nächte" (2017) erregte großes Aufsehen und wurde für den aspekte-Literaturpreis nominiert. Auch sein zweiter Roman "Das letzte Land" (2020) fand breite Resonanz. Strauß' Werk zeichnet sich durch eine eigenwillige Sprache und philosophische Tiefe aus, die oft die Grenzen zwischen Realität und Traum, Individuum und Gesellschaft ausloten. Er wird der "jungen Konservativen" Literaturszene zugeordnet, lehnt diese Zuschreibung jedoch oft ab oder interpretiert sie neu. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit ist er auch ein prominenter Kommentator des Zeitgeschehens und der Kulturdebatte.

Selected Thoughts

«Vielleicht ist die Liebe nur ein ewiger Versuch, sich selbst zu entkommen.»

«Wir leben in einer Zeit, in der jeder sofort eine Meinung haben muss, als gäbe es kein Nachdenken mehr.»

«Die Melancholie ist der einzige Reichtum, der sich nicht stehlen lässt.»

Writing Style

Sein Schreibstil ist präzise, oft poetisch und von einer hohen sprachlichen Dichte geprägt. Er verwendet eine klassisch anmutende Sprache, die jedoch modern und reflektiert wirkt. Strauß' Prosa ist philosophisch aufgeladen, oft melancholisch und introspektiv, mit einer Tendenz zu allegorischen oder mythischen Elementen. Er schafft dichte Atmosphären und charakterisiert Figuren durch ihre inneren Monologe und existenzielle Krisen.

Key Themes

Identitätssuche und SelbstfindungExistenzielle Krisen und SinnsucheRomantik und MelancholieNaturverbundenheit und LandschaftTradition vs. Moderne