Liu Cixin ist ein chinesischer Science-Fiction-Autor, geboren 1963 in Yangquan, Shanxi. Er gilt als der bedeutendste Vertreter des Genres in China und hat internationale Anerkennung für seine epischen und philosophischen Werke erhalten. Bevor er hauptberuflich Schriftsteller wurde, arbeitete Liu Cixin als Computeringenieur in einem Kraftwerk. Sein Durchbruch gelang ihm mit der "Trisolaris-Trilogie", insbesondere mit dem ersten Band "Die drei Sonnen" (im Original: "The Three-Body Problem"), der 2015 als erster nicht-englischer Roman den Hugo Award für den besten Roman gewann. Seine Geschichten zeichnen sich durch eine enorme Vorstellungskraft, tiefgründige wissenschaftliche Konzepte und eine oft düstere, aber faszinierende Sicht auf die Zukunft der Menschheit aus. Liu Cixin hat maßgeblich dazu beigetragen, chinesische Science-Fiction einem globalen Publikum zugänglich zu machen.
«Im Universum gibt es keine ewige Moral, nur ewige Wissenschaft.»
«Jeder Zivilisation im Universum ist klar, dass Leben auf Kosten des Lebens anderer Zivilisationen geht.»
«Ein Blatt, das in den Fluss fällt, weiß nicht, dass es das Ende einer ganzen Welt ist.»
Liu Cixins Schreibstil ist geprägt von Hard Science Fiction, die komplexe wissenschaftliche Theorien und kosmologische Konzepte detailliert integriert. Er zeichnet sich durch epische Maßstäbe, philosophische Tiefe und eine nüchterne, oft melancholische oder sogar düstere Perspektive aus. Seine Erzählungen behandeln oft das Schicksal der Menschheit in einem riesigen und indifferenten Universum, wobei er große Ideen über das Individuum stellt und ethische Dilemmata unter extremen Bedingungen erforscht. Er scheut sich nicht davor, menschliche Schwächen und die potenziellen Kosten des Fortschritts darzustellen.
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