Iain Menzies Banks (1954–2013) war ein schottischer Schriftsteller, der sowohl Mainstream-Belletristik als auch Science-Fiction verfasste. Er studierte Englisch, Philosophie und Psychologie an der University of Stirling. Sein Debütroman "The Wasp Factory" (1984) etablierte ihn sofort als einen kühnen und provokanten Autor. Unter dem Namen Iain M. Banks veröffentlichte er seine gefeierten Science-Fiction-Werke, insbesondere die "Culture"-Serie, die ihn zu einer festen Größe in diesem Genre machte. Banks war bekannt für seine komplexe Plotgestaltung, seinen dunklen Humor und die Auseinandersetzung mit philosophischen und gesellschaftlichen Fragen. Er war ein überzeugter Sozialist und Atheist, was sich oft in seinen Werken widerspiegelte. Sein Tod im Jahr 2013, kurz nach einer Krebsdiagnose, hinterließ eine große Lücke in der Literaturwelt.
«Die meisten Dinge im Leben sind nicht so wichtig, wie sie erscheinen.»
«Man kann nur auf sich selbst zählen, aber man kann sich nicht immer auf sich selbst verlassen.»
«Kriege entstehen nicht aus Rationalität, sondern aus Angst und Gier.»
Banks' Schreibstil war vielseitig und reichte von grotesk und dunkel humorvoll in seinen Mainstream-Romanen bis hin zu episch, intellektuell und visionär in seiner Science-Fiction. Er nutzte oft komplexe Erzählstrukturen, detaillierten Weltenbau (besonders in der Culture-Serie), tiefgründige philosophische Überlegungen und eine präzise, oft bissige Sprache. Seine Prosa war reich an Metaphern und detaillierten Beschreibungen, die sowohl Schönheit als auch Brutalität einfangen konnten.