Synopsis

In Martin Walsers kontroversem Roman "Tod eines Kritikers" entspinnt sich eine packende Geschichte um Schuld, Rufmord und die Abgründe des Literaturbetriebs. Im Zentrum steht der Schriftsteller Hans Lach, der nach einer hitzigen Konfrontation mit dem berüchtigten und gefürchteten Literaturkritiker André Ehrl-König auf einer Party in den Mittelpunkt eines Mordverdachts gerät. Als Ehrl-Königs blutgetränkter Pullover aufgefunden wird, ist für Kriminalhauptkommissar Wedekind der Fall klar: Lach ist der Täter. Der Roman entfaltet sich als psychologisch dichtes Kammerspiel, in dem Lachs Freund, der Rechtsanwalt Michael Landolf, verzweifelt versucht, die Unschuld des Schriftstellers zu beweisen. Dabei taucht er tief ein in die Mechanismen der Mediengesellschaft und die persönlichen Feindschaften, die hinter den Kulissen der Literaturwelt lauern. Walser seziert meisterhaft die Beziehungen zwischen Künstlern und ihren Richtern, während er die Grenzen zwischen Realität und Interpretation verschwimmen lässt und die Frage nach der Wahrheit in einem komplexen Geflecht aus Anschuldigungen und Verteidigungen aufwirft.

Critical Reception

"Martin Walsers "Tod eines Kritikers" sorgte bei seinem Erscheinen für einen der größten Literaturskandale der Nachkriegszeit in Deutschland, entfachte eine hitzige Debatte über Kunstfreiheit, Antisemitismusvorwürfe und die Macht der Kritik und bleibt ein prägendes, wenn auch umstrittenes Werk der deutschen Literaturgeschichte."

Metadata

ISBN:N/A
Pages:232
Age Rating:16+

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