Synopsis

Stefan Zweigs "Castellio gegen Calvin oder Ein Gewissen gegen die Gewalt" ist ein fesselndes historisches Essay, das den Konflikt zwischen dem Genfer Reformator Johannes Calvin und dem Humanisten Sebastian Castellio im 16. Jahrhundert beleuchtet. Im Kern steht der tragische Fall des Michael Servetus, der auf Calvins Betreiben wegen Ketzerei verbrannt wurde – ein Ereignis, das Castellio, ursprünglich ein Anhänger der Reformation, zutiefst erschütterte und ihn zum mutigen Verfechter der Gewissensfreiheit machte. Zweig zeichnet Castellio als Symbolfigur des unabhängigen Geistes, der sich der dogmatischen Tyrannei und der religiösen Intoleranz Calvins entgegenstellt. Das Buch ist mehr als eine historische Abhandlung; es ist ein zeitloses Plädoyer für intellektuelle Freiheit, Humanität und Toleranz gegen jede Form von Gewalt und Fanatismus, dessen Botschaft angesichts der Bedrohungen durch totalitäre Systeme zur Zeit Zweigs Entstehung und darüber hinaus erschreckende Aktualität besitzt.

Critical Reception

"Dieses Werk gilt als ein zeitloses Plädoyer für intellektuelle Freiheit und Toleranz, dessen Botschaft angesichts totalitärer Tendenzen bis heute erschreckende Aktualität besitzt und Stefan Zweigs Ruf als Humanist festigte."

Metadata

ISBN:9788027217137
Pages:215
Age Rating:16+

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