Atomgewicht 500 entführt den Leser in eine spannungsgeladene Welt des wissenschaftlichen Wettstreits und der industriellen Spionage. Zwei mächtige amerikanische Industriekonzerne, die United Chemical und die Dupont Company, befinden sich in einem erbitterten Rennen darum, als Erste ein synthetisches, extrem schweres Element zu erschaffen, das bislang auf der Erde nicht existiert. Dieses bahnbrechende Element verspricht nicht nur eine endgültige Lösung der globalen Energieprobleme, sondern auch unermessliche Unternehmensgewinne für den siegreichen Konzern. Doch der Wettbewerb beschränkt sich nicht nur auf die Führungsetagen; auch die brillanten Wissenschaftler beider Lager sind in fachliche Differenzen und persönliche Querelen verstrickt, die die ohnehin schon hitzige Atmosphäre zusätzlich anheizen. Gegenseitige Werkspionage gehört zum Alltag und verschärft den Konflikt zusätzlich. Während die Teams fieberhaft daran arbeiten, ein stabileres und schwereres Element als Radium zu synthetisieren, lauern ungeahnte, lebensbedrohliche Gefahren. Die riskanten Experimente könnten nicht nur die beteiligten Unternehmen, sondern auch die in der Nähe gelegenen Städte in einen Abgrund reißen. Hans Dominiks wegweisender Science-Fiction-Roman, oft als der „deutsche Jules Verne“ gefeiert, beleuchtet die ethischen Dilemmata und die potenziell katastrophalen Folgen grenzenloser wissenschaftlicher Ambition in einer packenden Geschichte.
Critical Reception
"Als wegweisender Science-Fiction-Klassiker hat Hans Dominiks "Atomgewicht 500" seinen Status als das deutsche Pendant zu Jules Verne gefestigt und prägte maßgeblich die frühe deutschsprachige phantastische Literatur."