Hans Dominik (1872–1945) war ein deutscher Ingenieur, Wissenschaftsjournalist und einer der bedeutendsten Pioniere der deutschsprachigen Science-Fiction-Literatur. Geboren am 20. Juli 1872 in Zwickau, studierte er Elektrotechnik und Maschinenbau. Nach einer kurzen Karriere als Ingenieur bei Siemens & Halske wandte er sich dem Journalismus zu, spezialisierte sich auf populärwissenschaftliche Beiträge und wurde ab 1909 freier Schriftsteller. Dominiks Werke zeichnen sich durch eine faszinierende Mischung aus technischen Details, Abenteuer und utopischen Visionen aus. Seine Romane, oft in Serienform in Groschenheften veröffentlicht, erreichten ein Millionenpublikum und prägten das Bild von Wissenschaft und Technik in der deutschen Gesellschaft nachhaltig. Er starb am 9. Dezember 1945 in Berlin. Seine Romane spiegeln den Technikoptimismus der Zeit wider, auch wenn sie später teils kritisch als technikfixiert und nationalistisch rezipiert wurden.
«Der Fortschritt ist unaufhaltsam, und er wird die Welt verändern, ob wir es wollen oder nicht.»
«Die Zukunft gehört denen, die die Technik beherrschen und sie zum Wohl der Menschheit einsetzen können.»
«Es gibt keine unlösbaren Probleme, nur Herausforderungen, die mit wissenschaftlichem Denken und Ingenieurskunst bewältigt werden können.»
Dominiks Schreibstil war populärwissenschaftlich, spannend und aktionsorientiert. Er legte großen Wert auf technische Plausibilität und versuchte, wissenschaftliche und technologische Konzepte verständlich in seine Erzählungen einzubetten. Seine Prosa war oft direkt und schnörkellos, darauf abzielend, den Leser zu fesseln und eine Zukunftsvision zu präsentieren, die von technologischem Fortschritt geprägt war. Er nutzte oft eine klare, deskriptive Sprache, um seine futuristischen Welten und Erfindungen darzustellen.