Synopsis

Helene Hegemanns Debütroman "Axolotl Roadkill" katapultiert den Leser in die chaotische Welt der sechzehnjährigen Mifti, die nach dem Tod ihrer Mutter in Berlin ein Leben jenseits bürgerlicher Konventionen führt. Als "pseudo-belastungsgestörtes" Problemkind stolpert sie durch eine urbane Subkultur, die von Partys, Drogen und promiskuitivem Sex geprägt ist. Mifti ist dabei keine passive Beobachterin, sondern eine scharfzüngige Chronistin ihrer desillusionierten Elterngeneration und eines wohlstandsverwahrlosten Umfelds. Mit unbestechlichem Blick seziert sie die Heuchelei und Oberflächlichkeit der Erwachsenenwelt, während sie selbst zwischen kindlicher Verletzlichkeit und radikaler Selbstzerstörung pendelt. Ihr hypersensibler, fragender Geist entlarvt die Sprachlosigkeit und die leeren Lebensentwürfe um sie herum als ein "allgemeines Dahinschimmeln". Der Roman ist ein rauer, authentischer und oft provokanter Einblick in das Erwachsenwerden in einer fragmentierten Gesellschaft, eine Rebellion gegen die Leere und eine Suche nach Identität inmitten des Hedonismus.

Critical Reception

"Das Buch markierte ein kontroverses und stilprägendes Debüt, das die deutsche Literaturszene nachhaltig polarisierte und eine neue, unverblümte Erzählstimme einführte."

Adaptations

Im Jahr 2017 wurde der Roman unter dem Titel "Axolotl Overkill" von der Autorin Helene Hegemann selbst verfilmt.

Metadata

ISBN:9783641267483
Pages:207
Age Rating:16+

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