In der beschaulichen Kleinstadt Castle Rock, Maine, bricht das Chaos aus, als der geheimnisvolle Leland Gaunt einen neuen Laden namens „Needful Things“ eröffnet. Sein Geschäft ist ein Kuriositätenkabinett, das scheinbar für jeden Bewohner genau das Objekt bereithält, wonach er sich am sehnlichsten verzehrt – sei es ein seltenes Sammlerstück, ein längst verlorenes Schmuckstück oder ein Artefakt mit magischen Eigenschaften. Doch Gaunts Preise sind ungewöhnlich: Neben einem geringen Geldbetrag verlangt er von seinen Kunden, anderen Stadtbewohnern harmlose, doch gezielte Streiche zu spielen. Was als kleine Neckereien beginnt, eskaliert schnell zu einer Welle von Misstrauen, Anfeindungen und blutiger Gewalt, die die tief sitzenden Ressentiments und Schwächen der Menschen in Castle Rock offenbart und die Stadt an den Rand der Selbstzerstörung treibt. Gaunt zieht dabei als finsterer Puppenspieler die Fäden, der sich an dem Leid und der Zerstörung der menschlichen Seele weidet.
Critical Reception
"Dieser Roman gilt als ein meisterhaftes psychologisches Horrordrama, das Stephen Kings Fähigkeit unterstreicht, die dunkelsten Abgründe der menschlichen Natur und die zerstörerische Kraft von Gier und Neid zu beleuchten."
Adaptations
Das Buch wurde 1993 unter dem Titel „Needful Things – Der Herr der Angst“ (dt. „In einer kleinen Stadt“) verfilmt, mit Max von Sydow als Leland Gaunt und Ed Harris als Sheriff Alan Pangborn.