„Schlafen werden wir später“ von Zsuzsa Bánk ist eine tiefgründige Erkundung der Lebensmitte und der unerschütterlichen Freundschaft zweier Frauen. Der Roman begleitet die Schriftstellerin Márta, die ein geschäftiges Familienleben in einer deutschen Großstadt führt, und die Lehrerin Johanna, die allein in einem kleinen Schwarzwaldort lebt. Ihre langjährige, tiefe Verbundenheit wird durch einen intensiven E-Mail-Austausch aufrechterhalten, der sich über Hunderte von Seiten erstreckt und von großer Offenheit und Emotionalität geprägt ist. Sie reflektieren über die erste Hälfte ihres Lebens, teilen Hoffnungen, Ängste und die tiefsten Gedanken über das, was war und was noch kommen mag. Bánk webt ein Netz aus Erinnerungen, Beobachtungen und existenziellen Fragen, das den Leser in den Alltag und die Gefühlswelt der Protagonistinnen eintauchen lässt. Es ist eine Hommage an die transformative Kraft der Freundschaft und an die Fähigkeit, das Leben in all seinen Facetten zu umarmen und zu feiern, selbst auf der „halben Strecke“.
Critical Reception
"Als ein 'magischer Sog' und eine 'Feier der Freundschaft und des Lebens' von der Kritik gefeiert, etabliert sich Zsuzsa Bánks Roman als ein herausragendes Werk der zeitgenössischen deutschen Literatur, das tiefe emotionale Resonanz findet."