„Olympos“ von Dan Simmons entführt in eine packende postapokalyptische Zukunft, in der die Menschheit auf einer von rätselhaften Maschinen und mächtigen Wesen, die sich als Götter ausgeben, beherrschten Erde ums Überleben kämpft. Der Roman verwebt virtuos die klassische griechische Mythologie, insbesondere die Ereignisse um den Trojanischen Krieg, mit komplexer Science-Fiction. Helena von Troja trauert um ihren getöteten Geliebten Paris, während der rätselhafte Hockenberry – ein scheinbar einfacher Mann aus einer früheren Zeit – ihre Nächte teilt und versucht, ihr die bizarre Realität zu erklären: Die Olympier sind keine Götter der Legende, sondern transhumane Wesen von unvorstellbarer Macht, die mit fortschrittlichster Technologie ausgestattet sind. Von ihrer schwebenden Festung Olympos aus starten sie verheerende Angriffe auf das belagerte Ilium, wobei hochmoderne Waffen zum Einsatz kommen. Das Schicksal der Menschheit, der „Götter“ und sogar des Universums steht auf dem Spiel, als sich die Protagonisten auf eine epische Konfrontation vorbereiten müssen. Eine Schlacht, die alle bisherigen Vorstellungen sprengt und die Grenzen zwischen Mythos, Geschichte und Technologie auf spektakuläre Weise verschwimmen lässt, steht unmittelbar bevor.
Critical Reception
"„Olympos“ wird als ein ambitioniertes und intellektuell herausforderndes Science-Fiction-Epos gefeiert, das die Grenzen des Genres neu definiert."