Asakawa, ein fleißiger Journalist für eine Wochenzeitschrift, schenkt dem plötzlichen Tod seiner siebzehnjährigen Nichte zunächst wenig Beachtung. Doch eine zufällige Bemerkung enthüllt, dass ein weiterer gesunder Teenager zur exakt gleichen Zeit unter erschreckend ähnlichen Umständen starb. Ein instinktives Gespür für eine Story treibt Asakawa an, zu ermitteln. Er entdeckt bald, dass dieses rätselhafte "plötzliche Todes-Syndrom" auch zwei weitere Teenager ereilte. Eine Woche vor ihrem mysteriösen Ableben verbrachten alle vier Jugendlichen eine Nacht in derselben Blockhütte eines Ferienresorts. Bei Asakawas Besuch vertieft sich das Geheimnis: Ein Eintrag im Gästebuch führt ihn zu einem bestimmten Videoband. Statt eines Films zeigt es eine bizarre Ansammlung disparater Bilder, gekrönt von einer ominösen Botschaft: „Diejenigen, die diese Bilder gesehen haben, sind dazu bestimmt, exakt zu dieser Stunde in einer Woche zu sterben.“ Asakawa findet sich in einem Wettlauf gegen die Zeit wieder – er hat nur sieben Tage, um die Todesursache zu finden, bevor sie ihn selbst ereilt. Seine Jagd führt ihn auf die Spur einer apokalyptischen Macht, die Asakawa zwingen wird, zwischen der Rettung seiner Familie und der Rettung der Zivilisation zu wählen.
Critical Reception
"„Ring“ gilt als bahnbrechender Roman, der das J-Horror-Genre weltweit prägte und eine ganze Welle von Medienadaptionen inspirierte."
Adaptations
Der Roman wurde mehrfach verfilmt, darunter die hochgelobte japanische Version "Ring" (1998) und das erfolgreiche Hollywood-Remake "The Ring" (2002).