George Saunders, geboren 1958 in Amarillo, Texas, ist ein preisgekrönter amerikanischer Schriftsteller, bekannt für seine Kurzgeschichten, Essays und seinen Roman. Er studierte Geophysik an der Colorado School of Mines und arbeitete als Ingenieur, bevor er seinen MFA in Kreativem Schreiben an der Syracuse University erhielt, wo er heute als Professor lehrt. Sein literarisches Debüt gab er 1996 mit der Kurzgeschichtensammlung 'CivilWarLand in Bad Decline'. Saunders' Werk zeichnet sich durch eine Mischung aus Satire, Absurdität und tiefem Humanismus aus. Er beleuchtet oft die Absurditäten der modernen Gesellschaft, die Ungleichheit und das Streben nach Bedeutung in einer oft entmenschlichenden Welt. Sein Roman 'Lincoln in the Bardo' gewann 2017 den Booker Prize und festigte seinen Ruf als einer der innovativsten und wichtigsten Stimmen der zeitgenössischen amerikanischen Literatur.
«„Die Liebe ist die Bereitschaft, das Elend zu ertragen, um das Wunder zu erleben.“»
«„Sei nett. Alle anderen kämpfen einen harten Kampf.“»
«„Wir sind vielleicht unbedeutend, aber wir sind keine Fehler. Wir werden gemacht.“»
Saunders' Schreibstil ist unverwechselbar: Er kombiniert beißenden Witz und Satire mit tiefgründiger Empathie und Menschlichkeit. Seine Prosa ist oft experimentell, mit ungewöhnlichen Erzählstrukturen und einer Vorliebe für den inneren Monolog und skurrile Charaktere. Er nutzt eine zugängliche, umgangssprachliche Sprache, um komplexe philosophische und moralische Fragen zu erforschen, oft mit Elementen des Surrealismus und der Fantastik.