Dietmar Dath, geboren 1970 in Rheinfelden, ist ein vielseitiger deutscher Schriftsteller, Journalist, Musiker und Übersetzer. Nach dem Studium der Germanistik und Literaturwissenschaften etablierte er sich als eine prägnante Stimme im deutschen Feuilleton, unter anderem als Redakteur für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Dath ist bekannt für sein umfangreiches und intellektuell anspruchsvolles Werk, das Romane, Essays, Theaterstücke, Drehbücher und Übersetzungen umfasst. Sein Schreiben zeichnet sich durch eine einzigartige Mischung aus Genreliteratur – insbesondere Science-Fiction, Fantasy und Kriminalroman – und tiefgehender philosophischer sowie politischer Reflexion aus. Er gilt als einer der wichtigsten linken Intellektuellen und Kritiker des zeitgenössischen Kapitalismus im deutschsprachigen Raum, der sich stets mit den komplexen Verflechtungen von Technologie, Macht und Gesellschaft auseinandersetzt. Dath ist für seine komplexe, oft experimentelle und intertextuelle Prosa bekannt, die sich nicht scheut, wissenschaftliche Theorien, popkulturelle Referenzen und gesellschaftskritische Analysen zu verknüpfen. Er lotet die Grenzen von Sprache und Realität aus, entwirft utopische wie dystopische Szenarien und fordert seine Leser stets zur kritischen Auseinandersetzung heraus. Seine Bücher sind oft dicht und vielschichtig, bieten aber immer neue Perspektiven auf die menschliche Existenz und die Zukunft.
«Literatur muss wehtun, sonst ist sie keine.»
«Das, was wir ‚Realität‘ nennen, ist nur eine der möglichen Weisen, die Welt zu ordnen.»
«Die Zukunft ist kein Schicksal, sondern eine Aufgabe.»
Intellektuell anspruchsvoll, experimentell, intertextuell und dicht. Er verbindet komplexe Gedankengebäude mit Genreliteratur, nutzt oft einen wissenschaftlichen Duktus und eine ironische Distanz. Seine Prosa ist reich an Anspielungen, philosophischen Konzepten und Gesellschaftskritik, dabei oft herausfordernd, aber stets präzise formuliert.