Daniel Goleman (*1946 in Stockton, Kalifornien) ist ein anerkannter amerikanischer Psychologe, Wissenschaftsjournalist und Autor. Er erlangte weltweite Bekanntheit durch sein bahnbrechendes Buch "Emotionale Intelligenz" (1995), das das Konzept der Emotionalen Intelligenz (EQ) populär machte und als Gegengewicht zum traditionellen Intelligenzquotienten (IQ) positionierte. Goleman studierte an der Harvard University, wo er seinen Ph.D. in klinischer Psychologie erwarb. Zwölf Jahre lang schrieb er für die renommierte New York Times über Verhaltensforschung und Gehirnwissenschaften. Seine Arbeit konzentriert sich darauf, wie Emotionen, Empathie und soziale Fähigkeiten unser Leben, unsere Beziehungen und unseren Erfolg beeinflussen. Er ist Mitbegründer des Consortium for Research on Emotional Intelligence in Organizations und ein Verfechter der Achtsamkeitspraxis.
«Wenn emotionale Fähigkeiten nicht trainiert werden, wenn es eine emotionale Analphabetismus gibt, dann sind wir blind für die wichtigen Lektionen des Lebens.»
«Wahre Führung hängt nicht nur von dem ab, was man weiß, sondern auch davon, wie man andere fühlen lässt.»
«Achtsamkeit ist nicht nur ein Modewort; es ist eine grundlegende Fähigkeit, die uns hilft, uns selbst und die Welt um uns herum besser zu verstehen.»
Golemans Schreibstil ist charakterisiert durch seine klare, zugängliche Sprache, die komplexe wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich macht. Er verbindet empirische Forschung mit praktischen Beispielen und Fallstudien, um seine Argumente zu untermauern und Leser zu involvieren. Sein Stil ist informativ und überzeugend, oft mit einem Fokus auf die Anwendung psychologischer Konzepte im Alltag, in der Führung und in zwischenmenschlichen Beziehungen. Er vermeidet Fachjargon, wo immer möglich, oder erklärt ihn sorgfältig.