Teresa Präauer, geboren 1979 in Salzburg, ist eine österreichische Schriftstellerin und bildende Künstlerin. Sie absolvierte Studien der Malerei an der Akademie der bildenden Künste Wien und der Germanistik an der Universität Salzburg. Ihre Doppelbegabung als bildende Künstlerin und Literatin prägt ihr Werk maßgeblich und verleiht ihren Texten eine besondere visuelle und ästhetische Qualität. Präauer ist bekannt für ihre präzise, oft ironische und sprachlich virtuos-experimentelle Prosa, Essays und Gedichte. Ihre Werke sind eine scharfe Auseinandersetzung mit Identität, Körperlichkeit, gesellschaftlichen Rollen und der Beziehung zwischen Kunst und Leben. Sie gehört zu den profiliertesten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur und wurde für ihren unkonventionellen Stil mehrfach ausgezeichnet.
«Man muss sich erst mal ein Bild machen. Ein Bild, das so klein ist, dass es noch in den Kopf passt, und dann muss man es vergrößern. Bis es die ganze Welt ist.»
«Jede Beschreibung ist auch eine Art Besitznahme.»
«Es ist eine schöne Sache, nicht zu wissen, was man nicht weiß.»
Präzise, analytisch, oft ironisch und mit einem scharfen Blick für Details. Ihr Stil ist geprägt von einer hohen Sprachsensibilität, einer experimentellen Herangehensweise an Erzählformen und einem spielerischen Umgang mit Perspektiven. Sie verbindet oft Beobachtung und Reflexion auf unkonventionelle Weise.