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Ulrike Herrmann

de
Hamburg, Deutschland
Born 1964

Biography

Ulrike Herrmann, geboren 1964 in Hamburg, ist eine der profiliertesten deutschen Wirtschaftsjournalistinnen und Bestsellerautorinnen. Nach einem Studium der Geschichte und Philosophie, das ihr eine breite Perspektive auf gesellschaftliche Entwicklungen vermittelte, absolvierte sie die renommierte Henri-Nannen-Schule für Journalismus. Seit dem Jahr 2000 prägt sie maßgeblich als Wirtschaftsredakteurin die Debatte in der tageszeitung (taz) mit. Herrmann ist bekannt für ihre unerschrockene und kritische Auseinandersetzung mit ökonomischen Systemen, insbesondere dem globalen Kapitalismus und dem Dogma des unbegrenzten Wachstums. In ihren vielbeachteten Werken, wie "Der Sieg des Kapitals", "Deutschland, ein Wirtschaftsmärchen" oder zuletzt "Das Ende des Kapitalismus", beleuchtet sie schonungslos die historischen und strukturellen Ursachen aktueller Krisen. Sie plädiert für ein grundsätzliches Umdenken, um den Herausforderungen von Klimawandel, Ressourcenknappheit und sozialer Ungleichheit zu begegnen. Ihre Arbeit konzentriert sich stets auf die Schnittstellen von Ökonomie, Ökologie und sozialer Gerechtigkeit, wobei sie komplexe Themen für ein breites Publikum verständlich und zugänglich macht und oft kontroverse Debatten anstößt.

Selected Thoughts

«Wir müssen über Wohlstandsverzicht reden. Nicht als Strafe, sondern als die einzige Chance für eine lebenswerte Zukunft.»

«Wirtschaft ist keine Naturwissenschaft. Sie ist ein soziales Konstrukt und kann daher verändert werden.»

«Die Mär vom ewigen Wachstum ist nicht nur ein Märchen, sie ist gefährlich für unseren Planeten und unsere Gesellschaft.»

Writing Style

Ulrike Herrmanns Schreibstil ist präzise, analytisch und zugleich zugänglich. Sie verbindet fundierte wirtschaftliche und historische Expertise mit einer klaren, oft provokanten Sprache. Ihre Argumentation ist datengestützt und logisch, wobei sie komplexe Zusammenhänge verständlich aufschlüsselt. Sie scheut sich nicht, unbequeme Wahrheiten auszusprechen und etablierte Denkmuster zu hinterfragen, was ihren Texten eine hohe Relevanz und Dringlichkeit verleiht. Ihr Stil ist faktenorientiert und kritisch, mit dem Ziel, Leser zum Nachdenken anzuregen und neue Perspektiven auf ökonomische und gesellschaftliche Herausforderungen zu eröffnen.

Key Themes

KapitalismuskritikPostwachstumsökonomieKlimawandel und RessourcenknappheitWirtschaftsgeschichteSoziale Gerechtigkeit und Verteilung