Andreas Föhr, geboren 1958 in München, ist ein deutscher Kriminalschriftsteller und Drehbuchautor. Nach seinem Jurastudium arbeitete er zunächst als Rechtsanwalt und Staatsanwalt, bevor er sich dem Schreiben zuwandte. Er schrieb Drehbücher für zahlreiche erfolgreiche Fernsehserien, darunter "Ein Fall für zwei", "Der Bulle von Tölz" und insbesondere die "Rosenheim-Cops", für die er über 100 Folgen verfasste. Seit 2009 konzentriert er sich auf Kriminalromane und hat sich mit seiner Wallner & Kreuthner-Reihe, die im bayerischen Voralpenland spielt, einen Namen gemacht. Seine Bücher zeichnen sich durch komplexe Kriminalfälle, detailreiche lokale Beschreibungen und eine Prise bayerischen Humors aus, die ihm eine große Leserschaft beschert haben.
«Manchmal ist das Verbrechen nur die Spitze des Eisbergs, der Rest liegt tief unter der Oberfläche des Alltäglichen.»
«Im Voralpenland ticken die Uhren anders, auch wenn es um Mord geht.»
«Ein guter Ermittler muss nicht nur Spuren lesen können, sondern auch zwischen den Zeilen der menschlichen Seele.»
Andreas Föhrs Schreibstil ist geprägt von einer Mischung aus packender Spannung, trockenem bayerischem Humor und präzisen Milieustudien. Er entwickelt komplexe Kriminalfälle mit zahlreichen Wendungen, die oft tief in die bayerische Gesellschaft eintauchen. Seine Dialoge sind scharfzüngig und charakteristisch, und er legt großen Wert auf die psychologische Tiefe seiner Figuren. Die atmosphärische Beschreibung der bayerischen Landschaft spielt ebenfalls eine wichtige Rolle und verleiht seinen Geschichten eine authentische Note.