Tommy Jaud, geboren 1970 in Schweinfurt, ist ein deutscher Schriftsteller, Drehbuchautor und Komiker. Er studierte Germanistik, Philosophie und Theaterwissenschaften in Bamberg. Bevor er zu einem der erfolgreichsten deutschen Humorautoren avancierte, arbeitete er erfolgreich als Drehbuchautor für bekannte Fernsehformate wie „Die Harald Schmidt Show“ und „Ladykracher“. Seinen literarischen Durchbruch feierte Jaud 2004 mit dem Roman „Vollidiot“, der später auch verfilmt wurde. Seine Bücher zeichnen sich durch pointierte Dialoge, scharfsinnige Alltagsbeobachtungen und einen unverkennbaren komödiantischen Stil aus. Er erzählt Geschichten von Protagonisten, die auf humorvolle Weise mit den Absurditäten des modernen Lebens und den eigenen Unzulänglichkeiten ringen, wodurch er sich eine große Leserschaft erarbeitet hat.
«Ich bin in einer Beziehung, die so kompliziert ist, dass sie einen eigenen Wikipedia-Eintrag verdient hätte.»
«Manchmal hilft es, wenn man einfach mal die Klappe hält und sich selber zuhört.»
«Das Schlimmste am Erwachsensein ist, dass man plötzlich für seinen eigenen Scheiß verantwortlich ist.»
Tommy Jauds Schreibstil ist humoristisch, satirisch und von schnellen, witzigen Dialogen geprägt. Er verwendet eine moderne, umgangssprachliche Sprache, die seine Charaktere authentisch wirken lässt und die Leser direkt anspricht. Seine Erzählungen sind reich an Situationskomik und feiner Ironie, wobei er gekonnt die Absurditäten des Alltags und die menschlichen Schwächen seziert, ohne dabei belehrend zu wirken. Oftmals schlüpft er in die Rolle des unsicheren, aber liebenswerten Antihelden.