„Die Liebe in den Zeiten der Cholera“ entführt den Leser in eine karibische Hafenstadt Ende des 19. Jahrhunderts und erzählt die epische Liebesgeschichte zwischen Florentino Ariza und Fermina Daza. Schon in jungen Jahren entbrennt Florentinos leidenschaftliche Liebe zu Fermina, die er mit poetischen Briefen umwirbt. Obwohl sie seine Gefühle kurz erwidert, wird sie von ihrer Familie gezwungen, den angesehenen Arzt Dr. Juvenal Urbino zu heiraten. Florentino schwört, sein Leben lang auf sie zu warten und ihre Liebe am Leben zu erhalten. Er verbringt die nächsten 51 Jahre, 9 Monate und 4 Tage damit, eine erfolgreiche Karriere aufzubauen, aber auch mit zahlreichen Affären, immer mit dem Gedanken an Fermina. Erst nach dem Tod ihres Mannes sieht Florentino seine Chance gekommen und wagt es erneut, um die Liebe seiner Jugend zu werben. Márquez zeichnet ein bewegendes Bild von Zeit, Alter, Tod und der unerbittlichen Ausdauer einer Liebe, die alle gesellschaftlichen Konventionen und persönlichen Enttäuschungen überdauert und die Essenz des menschlichen Begehrens einfängt.
Critical Reception
"Dieses Meisterwerk gilt als einer der wichtigsten Romane des 20. Jahrhunderts und ein herausragendes Beispiel für den magischen Realismus, der Gabriel García Márquez weltweiten Ruhm bescherte."
Adaptations
Der Roman wurde 2007 unter der Regie von Mike Newell verfilmt.