„Die Känguru-Chroniken“ entführt die Leser in den absurden Alltag des Kleinkünstlers Marc-Uwe Kling, dessen Leben eine unerwartete Wendung nimmt, als ein kommunistisches, boxendes Känguru bei ihm einzieht. Was als skurrile Wohngemeinschaft beginnt, entwickelt sich zu einer Reihe von philosophisch-politischen Diskussionen und anarchischen Eskapaden, die den ganz normalen Wahnsinn des modernen Lebens auf humorvolle Weise entlarven. Das Känguru, ein überzeugter Schnapspralinen-Liebhaber und ehemaliges Vietcong-Mitglied, fordert Marc-Uwe mit seinen scharfsinnigen Analysen des Kapitalismus und seiner Vorliebe für Weltverbesserungspläne heraus. Ob sie nun über Kunst, Terrorismus, soziale Ungerechtigkeit oder die richtige Zubereitung von Teeblättern streiten, ihre Dialoge sind stets von beißendem Witz, liebenswürdiger Ironie und tiefgründigem Unsinn geprägt. Das Buch ist eine subversive Komödie, die gekonnt gesellschaftliche Missstände aufs Korn nimmt und dabei sowohl zum Nachdenken anregt als auch herzhaft zum Lachen bringt. Es ist die Chronik einer einzigartigen Freundschaft und einer permanenten Revolution im Kleinformat.
Critical Reception
"Als preisgekrönter SPIEGEL-Bestseller hat sich "Die Känguru-Chroniken" als eines der zugleich tiefsinnigsten und lustigsten Bücher der deutschen Gegenwartsliteratur etabliert, das die Herzen und Lachmuskeln eines breiten Publikums im Sturm eroberte."
Adaptations
Die Geschichten wurden zunächst als Radioserie bekannt, ausgezeichnet mit dem Deutschen Radiopreis 2010, und später erfolgreich als Kinofilm sowie Hörbücher adaptiert.