Als der Tod beschließt, eine wohlverdiente Auszeit zu nehmen, stellt er den linkischen und verträumten jungen Mort als seinen Lehrling ein. Mort wird in die komplexe und oft skurrile Welt der Seelenführung eingeführt, wo er lernt, Könige, Bauern und alles dazwischen ins Jenseits zu begleiten. Doch Morts emotionales menschliches Herz erweist sich als Hindernis für seine unparteiische Rolle. Als er die Aufgabe erhält, die Prinzessin Keli von Sto Helit in den Tod zu befördern, weigert er sich, ihr Schicksal zu erfüllen. Stattdessen rettet er sie vor einem Attentat, was nicht nur seine Pflichten verletzt, sondern auch das Gefüge der Realität auf der Scheibenwelt zu zerreißen droht. Während Mort versucht, die Konsequenzen seiner Handlungen zu verstehen und zu korrigieren – und dabei versucht, Keli vor dem unausweichlichen Schicksal zu schützen, das durch seine Einmischung entstanden ist – muss er sich seinem Meister, dem Tod selbst, stellen. Dieses Dilemma führt zu einer tiefgründigen und zugleich urkomischen Auseinandersetzung über Leben, Tod, Schicksal und die menschliche Natur.
Critical Reception
"„Gevatter Tod“ gilt als einer der prägendsten und beliebtesten Romane Terry Pratchetts, der nicht nur das ikonische Konzept des Todes als Figur etablierte, sondern auch einen humorvollen und philosophischen Einstieg in die Welt von Scheibenwelt bietet."
Adaptations
Es gibt eine BBC Radio 4-Hörspieladaption (1998) und mehrere Bühnenadaptionen des Romans.