„Steve Jobs: Die autorisierte Biografie“ von Walter Isaacson zeichnet das facettenreiche Porträt eines visionären Genies, dessen unerbittlicher Drang zur Perfektion und seine einzigartige Fähigkeit, Technologie und Kunst zu verbinden, die Welt grundlegend veränderten. Jobs war bekannt für seine unverblümte Art und seinen Witz, mit dem er Teams inspirierte, über sich hinauszuwachsen. Das Buch beleuchtet seinen tiefgreifenden Einfluss auf diverse Industrien: von der Computerbranche mit Apple über die Musik mit iTunes und iPod, die Medien mit dem iPad bis hin zu Animationsfilmen durch Pixar. Im Gegensatz zu seinen Konkurrenten präferierte Jobs stets geschlossene „All-in-one“-Systeme und bestand auf vollständiger Kontrolle von der Herstellung bis zum Verkauf, was ihn zu einem obsessiven „Kontrollfreak“ machte. Die Biografie gewährt auch seltene Einblicke in seine persönliche Motivation für dieses Projekt: der Wunsch, dass seine Kinder ihn verstehen sollten, und eine indirekte Erklärung seiner Entscheidungen an die Welt, unzensiert durch seine eigene Hand – ein bemerkenswerter Akt der Selbstentblößung für jemanden seiner Natur. Isaacson gelingt es, die Komplexität und Widersprüchlichkeit dieses modernen Ikonos einzufangen.
Critical Reception
"Als autorisierte Biografie gilt Walter Isaacsons Werk als die definitive Quelle zum Leben und Wirken von Steve Jobs und prägt bis heute das öffentliche Bild des Apple-Mitbegründers."
Adaptations
Das Buch diente als eine der Hauptgrundlagen für den Film "Steve Jobs" aus dem Jahr 2015, bei dem Aaron Sorkin das Drehbuch schrieb und Michael Fassbender die Hauptrolle spielte.