Synopsis

„Jenseits des Lustprinzips“ markiert einen epochalen Wendepunkt in Sigmund Freuds psychoanalytischer Theorie. Das Werk stellt die Annahme in Frage, dass das gesamte psychische Leben ausschließlich vom Lustprinzip – der Suche nach Lust und der Vermeidung von Unlust – gesteuert wird. Basierend auf klinischen Beobachtungen von traumatischen Neurosen bei Kriegsveteranen und dem zwanghaften Wiederholen schmerzhafter Erfahrungen, insbesondere im Kinderspiel, postuliert Freud die Existenz eines Triebs, der über das Lustprinzip hinauswirkt. Dieser Wiederholungszwang, der auch das masochistische Verhalten des Ichs erklärt, führt ihn zur Einführung des Konzepts des Todestriebs (Thanatos). Dieser angeborene Drang zur Rückkehr in einen anorganischen Zustand wird den Lebenstrieben (Eros) gegenübergestellt und bietet eine radikal neue Perspektive auf die menschliche Psyche, die Selbsterhaltung, Aggression und die komplexen Mechanismen seelischer Vorgänge beleuchtet. Das Buch eröffnete neue Denkweisen über menschliche Motivation und das Unbewusste.

Critical Reception

"Dieses wegweisende Werk revolutionierte die Psychoanalyse, indem es die fundamentale Rolle des Todestriebs und des Wiederholungszwangs postulierte und damit das herkömmliche Verständnis menschlicher Motivation grundlegend erweiterte."

Metadata

ISBN:9781722021429
Pages:100
Age Rating:16+

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