„Hannibal“ taucht tief in die verstörende Vergangenheit von Dr. Hannibal Lecter ein und enthüllt die tragischen Ereignisse, die ihn zu dem Monster formten, das die Welt kennt. Der Roman beginnt im Chaos des Zweiten Weltkriegs an der Ostfront, wo der junge Hannibal als stummer Überlebender mit einer Kette um den Hals aus dem Schnee gerettet wird, gezeichnet von unaussprechlichem Leid und dem Verlust seiner Familie. Sein Onkel, ein bekannter Maler, findet ihn in einem sowjetischen Waisenhaus und nimmt ihn mit nach Frankreich, wo Hannibal unter der Obhut seiner eleganten japanischen Tante, Lady Murasaki, aufwächst. Sie versucht, seine Wunden zu heilen und seine außergewöhnliche Intelligenz zu fördern. Doch Hannibals Dämonen sind allgegenwärtig. Getrieben von traumatischen Erinnerungen und dem unstillbaren Wunsch nach Vergeltung für die Gräueltaten, die an seiner Familie begangen wurden, beginnt Hannibal, seine dunklen Gaben und seinen unerbittlichen Sinn für Gerechtigkeit zu entdecken. Der Roman zeichnet den unaufhaltsamen Weg von einem traumatisierten Jungen zu einem kultivierten, aber gnadenlosen Rächer nach und beleuchtet die Ursprünge seiner einzigartigen Psychopathie.
Critical Reception
"Als Prequel zu den gefeierten Hannibal-Lecter-Romanen löste "Hannibal" gemischte, aber intensive Diskussionen über die Ursprünge eines der ikonischsten Schurken der modernen Literatur aus."
Adaptations
Der Roman wurde 2007 unter dem Titel „Hannibal Rising – Wie alles begann“ (Originaltitel: „Hannibal Rising“) verfilmt.