In einer scheinbar utopischen Zukunft, in der Verbrechen durch die präkognitiven Fähigkeiten von Mutanten, den sogenannten Precogs, verhindert werden, steht Chief John Anderton an der Spitze der Precrime-Abteilung. Sein Glaube an das fehlerfreie System gerät ins Wanken, als die Precogs eine Vorhersage treffen, die ihn selbst als zukünftigen Mörder identifiziert. Anderton soll einen Mann töten, den er nicht kennt. Mit der Zeit drängt, muss er fliehen und versucht verzweifelt, seine Unschuld zu beweisen oder die komplexen Mechanismen des Systems zu entschlüsseln, die ihn zu dieser prophezeiten Tat treiben könnten. Philip K. Dicks Meisterwerk taucht tief in die philosophischen Fragen des freien Willens, der Vorbestimmung und der moralischen Implikationen einer absoluten Sicherheit ein. Es untersucht, ob Menschen für Taten verurteilt werden können, die sie noch nicht begangen haben, und wie das Wissen um die Zukunft unser Handeln beeinflusst.
Critical Reception
"„Minority Report“ wird als eines der intellektuell anspruchsvollsten und prophetischsten Werke Philip K. Dicks gefeiert, das seine Leser bis heute dazu anregt, über die Grenzen von Gerechtigkeit, freiem Willen und technologischer Kontrolle nachzudenken."
Adaptations
Die Geschichte wurde 2002 von Steven Spielberg mit Tom Cruise in der Hauptrolle erfolgreich verfilmt und inspirierte später eine Fernsehserie mit dem gleichen Titel.