In "Ich bin kein Berliner" präsentiert Wladimir Kaminer, der charismatische Wahlberliner mit russischen Wurzeln, eine Sammlung von Beobachtungen und Anekdoten, die humorvoll und pointiert das Leben in der deutschen Hauptstadt und die Eigenheiten ihrer Bewohner beleuchten. Weniger ein klassischer Reiseführer als vielmehr eine satirische Liebeserklärung, nimmt Kaminer die Leser mit auf eine Reise durch seinen persönlichen Alltag, gespickt mit skurrilen Begegnungen, interkulturellen Missverständnissen und der unverwechselbaren Mentalität, die Berlin so einzigartig macht. Mit seinem scharfen Blick für das Absurde im Alltäglichen und einem Augenzwinkern seziert er Klischees, spielt mit Selbstironie und schafft es, das Gefühl des Ankommens und doch immer auch ein wenig des Außenseiters zu sein, auf unterhaltsame Weise zu vermitteln. Das Buch ist eine Hommage an die Stadt und ein Spiegelbild der deutsch-russischen Seele, erzählt aus der Perspektive eines begnadeten Geschichtenerzählers.
Critical Reception
"Wladimir Kaminers unverwechselbarer Stil hat mit diesem Werk seinen Ruf als einer der originellsten und humorvollsten Chronisten des deutsch-russischen Alltags und des Berliner Lebens zementiert und ein breites Publikum begeistert."