Frank Goosen ist ein deutscher Kabarettist, Schriftsteller und Musiker, geboren 1966 in Bochum. Er ist eine feste Größe der Ruhrpott-Literatur und -Kleinkunstszene. Goosen studierte Germanistik und Geschichte, brach aber sein Studium ab, um sich der Kunst zu widmen. Bekannt wurde er zunächst als Teil des Kabarettduos 'Goosen & Grabenhorst'. Sein Durchbruch als Autor gelang ihm mit Romanen wie 'Liegen lernen' (2000), der auch verfilmt wurde, und 'Sommerfest' (2004). Seine Werke zeichnen sich durch eine Mischung aus Melancholie, Selbstironie und einer tiefen Verbundenheit zum Ruhrgebiet aus. Er ist auch ein leidenschaftlicher VFL Bochum Fan, was sich oft in seinen Werken widerspiegelt. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit tritt er regelmäßig mit Lesungen und Kabarettprogrammen auf und ist auch als Musiker aktiv.
«Das Leben ist kein Ponyhof, aber manchmal ein Fohlenkindergarten.»
«Im Ruhrgebiet lernt man fürs Leben. Man lernt vor allem, dass das Leben kein Ponyhof ist, sondern eher ein Steinbruch.»
«Man wird nicht erwachsen, man wird nur älter und merkt, dass man immer noch nicht alles weiß.»
Goosens Schreibstil ist geprägt von einer humorvollen, oft selbstironischen und melancholischen Tonalität. Er verwendet eine zugängliche, umgangssprachliche Sprache, die stark von der Ruhrgebiets-Mundart beeinflusst ist, ohne sie zu kopieren. Seine Erzählweise ist detailreich und atmosphärisch, wobei er Alltagsbeobachtungen und persönliche Erinnerungen geschickt miteinander verknüpft. Er beherrscht die Kunst, ernste Themen mit Leichtigkeit zu behandeln und eine tiefsinnige Komik zu erzeugen.