Johann Wolfgang von Goethe, geboren am 28. August 1749 in Frankfurt am Main, war einer der bedeutendsten deutschen Dichter, Denker und Naturforscher. Er gilt als Hauptvertreter des Sturm und Drang sowie der Weimarer Klassik. Sein literarisches Schaffen umfasst Dramen, Gedichte, Romane und autobiographische Schriften, die die europäische Literatur tiefgreifend beeinflussten. Schon mit dem Briefroman 'Die Leiden des jungen Werthers' erlangte er 1774 europaweite Berühmtheit. Ab 1775 lebte er in Weimar, wo er als herzoglicher Beamter und später als Staatsminister wirkte. Goethes Lebenswerk, insbesondere sein monumentales Drama 'Faust', spiegelt seine umfassende Gelehrsamkeit und seine Auseinandersetzung mit den grundlegenden Fragen der menschlichen Existenz wider. Er war ein Universalgenie, dessen Einfluss weit über die Literatur hinaus in Philosophie und Naturwissenschaften reichte. Er starb am 22. März 1832 in Weimar.
«Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust.»
«Edel sei der Mensch, hilfreich und gut!»
«Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen.»
Goethes Schreibstil zeichnet sich durch seine lyrische Qualität, philosophische Tiefe und psychologische Prägnanz aus. Er vereinte die emotionale Ausdruckskraft des Sturm und Drang mit der formalen Strenge und dem harmonischen Ideal der Weimarer Klassik. Seine Sprache ist oft bildhaft und rhythmisch, reich an Metaphern und Symbolen. Er schuf Charaktere von großer Komplexität und nutzte unterschiedliche literarische Formen, um menschliche Erfahrungen und die Entwicklung der Persönlichkeit zu erforschen.
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