Dmitry Glukhovsky, geboren 1979 in Moskau, ist ein russischer Schriftsteller und Journalist. Er studierte Internationale Beziehungen in Israel und arbeitete später als Korrespondent für verschiedene Medien, darunter Russia Today, EuroNews und Deutsche Welle. Glukhovsky wurde weltweit bekannt durch seinen dystopischen Science-Fiction-Roman "Metro 2033", den er ursprünglich kostenlos online veröffentlichte und der eine riesige Fangemeinde sowie eine erfolgreiche Videospielreihe hervorbrachte. Seine Werke zeichnen sich durch tiefgründige Gesellschaftskritik und philosophische Fragen aus. Aufgrund seiner kritischen Haltung gegenüber der russischen Regierung wurde er in Russland als "ausländischer Agent" eingestuft und musste das Land verlassen. Seine Bücher wurden in über 40 Sprachen übersetzt und machten ihn zu einer der prägendsten Stimmen der modernen russischen Literatur.
«Man kann sich an alles gewöhnen – sogar an die Angst.»
«Das Dunkel ist nicht das Böse. Das Dunkel ist nur das Fehlen von Licht.»
«Jede Zivilisation baut auf einem Friedhof. Was wir für Fortschritt halten, ist nur eine neue Schicht von Staub.»
Glukhovskys Schreibstil ist oft düster, atmosphärisch und intensiv, geprägt von detaillierter Weltgestaltung und tiefgründiger psychologischer Darstellung der Charaktere. Er verbindet Action und Horror mit philosophischen und sozialkritischen Elementen, wobei er eine eindringliche Prosa verwendet, die reich an Metaphern und Symbolik ist. Seine Erzählungen sind immersiv und ziehen den Leser tief in die dystopischen Welten seiner Romane hinein, stets die dunklen Seiten der menschlichen Natur und Gesellschaft erkundend und zum Nachdenken anregend.