Thich Nhat Hanh war ein vietnamesischer buddhistischer Mönch, Gelehrter, Dichter und Friedensaktivist, der 1926 in Huế, Vietnam, geboren wurde. Als einer der einflussreichsten Zen-Meister des 20. Jahrhunderts spielte er eine Schlüsselrolle bei der Einführung des 'Engagierten Buddhismus' im Westen. Er wurde während des Vietnamkriegs ins Exil gezwungen und verbrachte viele Jahrzehnte in Frankreich, wo er das internationale Meditationszentrum Plum Village gründete. Durch seine Lehren, Bücher und Retreats machte er Achtsamkeit und Meditation einem breiten Publikum zugänglich und betonte die Notwendigkeit, spirituelle Praktiken mit sozialem Engagement zu verbinden. Er wurde 1967 von Martin Luther King Jr. für den Friedensnobelpreis nominiert. Thich Nhat Hanh verstarb 2022 in seiner Heimat Vietnam.
«Gehe, als ob du mit deinen Füßen die Erde küsstest.»
«Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklichsein ist der Weg.»
«Wenn du wirklich die Blume berührst, berührst du den gesamten Kosmos.»
Thich Nhat Hanhs Schreibstil ist bemerkenswert für seine Klarheit, Einfachheit und poetische Tiefe. Er verwendet oft einfache Sprache, um komplexe buddhistische Konzepte zugänglich zu machen, und seine Texte sind reich an Metaphern und Alltagserfahrungen, die den Lesern helfen, Achtsamkeit und Mitgefühl in ihr Leben zu integrieren. Sein Stil ist beruhigend, ermutigend und tiefgründig, oft mit einer direkten, ansprechenden Tonart, die zum Nachdenken und zur praktischen Anwendung anregt.