Hugh Howey, geboren 1975 in Monroe, North Carolina, ist ein US-amerikanischer Schriftsteller, der vor allem für seine dystopische Science-Fiction-Serie „Silo“ bekannt ist. Bevor er zum Vollzeitautor wurde, arbeitete Howey in verschiedenen Berufen, darunter als Yachtkapitän, Dachdecker und Computertechniker, was ihm vielfältige Einblicke in menschliche Arbeit und Gesellschaft ermöglichte. Sein Durchbruch gelang ihm 2011 mit der selbstveröffentlichten Novelle „Wool“, die sich viral verbreitete und schließlich zu einer erfolgreichen Buchreihe und einem TV-Serienerfolg führte. Howey ist eine wichtige Figur in der Self-Publishing-Bewegung und ein Verfechter der Unabhängigkeit von Autoren. Seine Geschichten zeichnen sich durch fesselnde Plots, tiefgründige Charaktere und eine intensive Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragen aus. Er lebt derzeit in Florida und schreibt weiterhin erfolgreich in den Genres Science-Fiction und Dystopie.
«Wahrheit ist eine Geschichte, die man oft genug gehört hat, dass man sie glaubt.»
«Das Schreiben ist ein Einzelgängersport. Es gibt keine Teambesprechungen oder Halbzeitansprachen. Nur du, die Worte und der leere Bildschirm.»
«Hoffnung ist eine gefährliche Sache. Sie kann dich am Leben erhalten, aber sie kann dich auch zerstören.»
Howeys Schreibstil ist direkt, fesselnd und zeichnet sich durch eine starke Charakterzeichnung aus. Er verwendet eine klare, zugängliche Sprache, um komplexe dystopische Welten und moralische Dilemmata zu erschaffen. Seine Erzählweise ist oft spannungsgeladen und actionreich, wobei er gekonnt Cliffhanger einsetzt, um die Leser an die Seiten zu fesseln. Er legt Wert auf psychologische Tiefe und erforscht die menschliche Natur unter extremem Druck.